Ich bin
Anna Weste
Dipl. Ergotherapeutin (FH)
Systemische Therapeutin (SG)
Freie Dozentin
und begleite Menschen in den Bereichen:
Spezialisierte Ergotherapie
Systemische Beratung
Supervision
Seminare
Qualifikationen
- 2004 - 2007 Ausbildung zur staatlich anerkannten Ergotherapeutin in Leipzig
- anschließend Studium mit Abschluss Dipl. Ergotherapeutin an der Europafachhochschule Fresenius in Zwickau; Schwerpunkte Management und Lehre
- seither in Praxen und in Berufsschulen tätig, spezialisiert auf den psychosozialen Bereich
- regelmäßige Weiterbildungen
- Somatic Experiencing (SE) aktuell in Ausbildung bei Anne Janzen und Ursula Funke-Kaiser
- 2018 - 2020 Multimodale Traumatherapie bei Klaus und Petra Lembke, IKUSA Leipzig
- 2013 - 2016 Ausbildung zur Systemischen Therapeutin (SG) am ABIS Leipzig,
zertifiziert durch die Systemische Gesellschaft (SG) - 2013 - 2015 Einzel-, Paar- und Familienberatung (ehrenamtlich) in der DRK Beratungsstelle und in der Beratungsstelle Cactus e.V.
- Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR)
- videounterstützte Verhaltenstherapie, Fokus auf Interaktion zw. Eltern und Kind, Elterncoaching (Verhaltensmodulation, Lob und Grenzsetzung)
Etwas von mir …
Aufgewachsen an der Tagebauabbruchkante, in einem Gebiet, in dem die Landschaft ebenso wie die Menschen geprägt sind von Kohleabbau und Heimatverlusten, hat mich von klein auf das Thema Heilung beschäftigt.
Eine große Traurigkeit und Ohnmacht war für mich dort immer spürbar.
Nirgends sonst liegen für mich Wunde und Selbstheilungskraft so nahe beieinander wie an diesem Ort. In den Tagebaulöchern klaffen tiefe Wunden. Dort, wo die „Schätze“ geraubt wurden, ist der Puls der Erde spürbar. Zugleich wird sichtbar, welche enormen Kräfte zur Regeneration und Selbstheilung die Natur besitzt.
Seen entstehen, neue Vegetation breitet sich aus, alte Wunden sind oberflächlich nur noch als hügelige Narben auszumachen. In der Tiefe aber und in den Geschichten der Menschen sind sie immer noch vorhanden. Getragen und inspiriert von diesen prägenden Erfahrungen leiten mich die Fragen bis heute auf meinem beruflichen Weg:
„Was ist tiefe Heilung wirklich und was können wir Menschen dazu beitragen?“
Kein Wunder also, dass ich einen helfenden Beruf ergriff, einen, dem die Handlungsfähigkeit des Menschen als Gegenentwurf zu Trauma und Ohnmacht besonders am Herzen liegt. Ich wurde Ergotherapeutin. Seit nun fast 20 Jahren bewege ich mich in diesem Feld.
Dabei habe ich mein therapeutisches Vorgehen stets hinterfragt und mich immer wieder neu ausgerichtet, nicht Wirksames über Bord geworfen. Ich habe von anderen gelernt und Themen vertieft, welche die Menschen suchten und brauchten.
So kam ich zur Systemischen Therapie, die mir mit ihren wertschätzenden und integrierenden Grundhaltungen ein völlig neues Universum eröffnete. Sie gab meiner Arbeitsweise eine neue Tiefe und Weite und einen inspirierenden Werkzeugkoffer. Durch die traumatherapeutische Ausbildung bei Klaus und Petra Lembke konnte ich viele bis dahin noch unverbundene Puzzleteile zusammenfügen und erhielt eine fundierte, wissenschaftliche Erklärung für meine offenen Fragen. Sie ermutigten mich, den therapeutischen Weg weiterzugehen, als ich an einem Scheideweg stand.
Für all die Unterstützung, die ich bisher auf meinem Weg erfahren habe, bin ich sehr